Der "Hausberg" meiner Verwandtschaft.

 

Für alle, die sich in Geografie nicht so gut auskennen... Chimanimani ist ein Ort in den Eastern Highlands, die wiederum im Osten von Simbabwe nahe der mosambikanischen Grenze liegen. Ca. 20.000 Menschen wohnen in der näheren Umgebung. Landwirtschaft, Holzverarbeitung und Tourismus waren die Haupteinnahmequellen der örtlichen Bevölkerung. Der Tourismus ist zum Schaden für das Land fast völlig zum Erliegen gekommen. Schuld sind die politische Lage, die Farmbesetzungen, Gewalt gegen Andersdenkende, die wirtschaftliche Misere, die durch die Korruption,  Misswirtschaft und wiederholte Dürren ausgelöste Hungerkatastrophe usw.


Urlaubsreisen im Jahre 1998, 2000, 2003, 2005 und 2007

Alles fing an, als meine Frau mir eröffnete, dass wir eine Einladung zu ihrem Cousin nach Simbabwe haben. Da ich für den geplanten Urlaub bestens gerüstet sein wollte, gehörten neben allerlei "Überlebensequipment" auch einige Reiseführer und Reisebeschreibungen dazu. Da bin ich das erstemal über "Great Zimbabwe" gestolpert. Ich erinnerte mich an einen Bericht im ZDF, in dem über diese Ruinen aus vorkolonialer Zeit spekuliert wurde. Die Erklärungsversuche reichten von Manipulation durch ehrgeizige Archäologen bis hin zu König Salomons Goldstadt. Auf jeden Fall wurde die Anlage als einzigartig und einmalig bezeichnet. Wir haben natürlich diese Ruinen besucht. Es gibt teilweise gewagte Erklärungsversuche über die Bedeutung und die Entstehung dieser einzigartigen Bauwerke.

Einzigartig....?!!

Auch in Südafrika findet man Spuren alter Hochkulturen. Leider hat es unser Zeitplan nicht erlaubt, die Ausgrabungsstätten von Mapungubwe zu besuchen. Man nimmt an, dass sich dort eine Hochkultur vor 900 bis 1300 Jahren entwickelt hatte. Mehr als 5000 Menschen lebten anscheinend zu dieser Zeit in der jetzigen Limpopo Province. Nach Meinung der Archäologen ist hier der Ursprung der Hochkultur, die auch für die Monumente von Great Zimbabwe verantwortlich sind.    

Einfach auf "zu den Ruinen" klicken, dann sieht man, dass es in Südafrika nicht nur an dieser Stelle Zeichen einer prekolonialen Hochkultur gibt.

Bei meinen Wanderungen in der Nähe der kleinen Farm unseres Cousins habe ich ein Ruinenfeld entdeckt. Die ehemalige Größe der Anlage dürfte Great Zimbabwe um einiges übertreffen. Leider sind die einzelnen Ruinenteile stark beschädigt. Ein Erdbeben oder starke Erosion hat die Anlagen fast bis zur Unkenntlichkeit verändert. Es gibt aber einige untrügerische Zeichen dafür, dass nicht nur die Natur Baumeister gespielt hat. 

 

 

 

 

Aktuelle Informationen

vom

13.05.2007

vom 12.04.2007 bis zum 22.04.2007 werden wir Simbabwe besuchen.

Ziele sind Harare Masvingo und Chimanimani

 

Was wir gehört haben:

Die Streichung von einigen Nullen und die Einführung neuer Geldscheine war wohl nur eine kurzfristige Erleichterung für die Menschen. Die Inflation beträgt schon wieder über 2000%  

Die Versorgung mit Nahrungsmitteln hat sich nicht wesendlich verbessert. Nahrungsmittel werden zurzeit rationiert. Wenn es etwas im freien Verkauf gibt ist es sehr teuer. Ein Großteil der Simbabwer, gerade in den ländlichen Gegenden, kann sich nicht genügend  Essen kaufen.